Gebetsmauer - September 2019


Netiwot

"Und die aus dir [hervorgehen,] werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten; und man wird dich nennen 'Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man [dort] wohnen kann'" (Jesaja 58,12).

Netiwot (Hebräisch für "Pfade") ist eine Stadt im Südbezirk Israels und liegt zwischen Be’er Scheva und Gaza. Sie befindet sich im nordwestlichen Teil der Negev-Wüste, in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen, auch in der Nähe der auf Wachstum angelegten Stadt Sderot und fällt in den Zuständigkeitsbereich des Sha'ar HaNegev Regierungspräsidiums. Vor allem liegt sie auch in der Gegend, in der Raketen aus Gaza herabfallen. Die israelischen Familien hatten bereits viele Fälle von Raketenangriffen auf ihre Kommune ...

Der Südbezirk (Hebräisch: Mehoz HaDarom) ist einer von Israels sechs administrativen Bezirken, der größte, was die Fläche anbelangt, aber der am spärlichsten bewohnte. Dazu gehören der größte Teil der Negev-Wüste und auch das Arava-Tal. Die Bevölkerungszahl des Südbezirks liegt bei 1.086.240 bei einer Fläche von 14.185 Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist zu 79,66% jüdisch und zu 12,72% arabisch (größtenteils moslemisch). Die Hauptstadt des Bezirks ist Be’er Scheva.

Netiwot wurde 1956 als eine Art Flüchtlingslager gegründet und später in eine auf Wachstum angelegte Stadt umgewandelt. Die ersten Einwohner waren Einwanderer aus Marokko und Tunesien. In den 1990er Jahren kamen Einwanderer aus Russland und Äthiopien hinzu. Viele Jahre lang litt Netiwot unter hoher Arbeitslosigkeit. Seit 2008 ist Netiwot das Ziel von Raketenangriffen aus Gaza. In 2012 explodierte eine Rakete in der Nähe einer Schule der Stadt. In 2001 war die Stadt zu 99,9% jüdisch mit keiner nennenswerten arabischen Population, wobei die Anteile von Frauen und Männern in etwa gleich waren. Die Stadt hat einen relativ niedrigen sozialwirtschaftlichen Index (3 von 10). Als Folge der Operation Solomon nahm Netiwot eine große Anzahl von äthiopisch-jüdischen Einwanderern auf. 

Laut dem zentralen Büro für Statistik gibt es 22 Schulen und 4.243 Schüler in der Stadt: 16 Grundschulen mit 3.053 Schülern und 11 höhere Schulen mit 1.190 Schülern. (Informationen von Wikipedia)

Wir wollen gemeinsam beten

Wir wollen für diese Stadt in Israel, die sich unter heftigem Raketenbeschuss befindet, so beten, wie wir es auch für andere Städte in den kommenden Tagen tun werden. Israelische Kinder haben Schwierigkeiten, in der Nacht zu schlafen und sie wachen oft mit Alpträumen auf, in denen es um Raketenangriffe geht. Wir waren während dem Golfkrieg in Israel und ich kann bestätigen, dass die Alarmsirenen, die davor warnen, dass sich eine Rakete im Anflug befindet, auch die mutigsten Personen aufwühlen. Trotz der Angriffe behalten die jüdischen Gemeinschaften eine positive Perspektive und versuchen ihre Kinder zu ermutigen, das gleiche zu tun. Es ist unsere Aufgabe, sie mit viel Gebet zu bedecken. Das Wohlergehen der jüdischen Menschen ist eine Priorität für christliche Wächter auf den Mauern. Unser Schrei muss sein: "Israel, vertraue auf den HERRN!" (Psalm 115,9).

"O Israel, vertraue auf den Herrn!"

Danke, dass Sie sich um das Volk Israel sorgen. Die Welt ist voller Antisemitismus, der sogar in die weltweite Kirche eingedrungen ist. Wir wollen uns niemals schuldig machen, anti-Israel Gefühle in unseren Herzen zu tragen, sondern die Gewissheit haben, dass Gott Sein Auserwähltes Volk liebt; sie werden ein Heiliges Volk für den Herrn sein. Wir dürfen nicht aufhören dafür zu beten, dass Gott sich Israel in den kommenden Jahren offenbart. Möge jeder Gebetskrieger und Fürbitter gemäß des Wortes Gottes gesegnet werden (1. Mose 12,3). 

Bis Er wiederkommt,
Sharon Sanders