Gebetsmauer - November 2020


Ma'ale Adumim - Am Aufblühen in der Wüste

„Die Wüste und Einöde wird sich freuen, und die Steppe wird frohlocken und blühen wie ein Narzissenfeld. Sie wird lieblich blühen und frohlocken“ (Jesaja 35,1-2).

Auf sanften Hügeln und umgeben von der atemberaubenden Wüste Judäas liegt die Stadt Ma'ale Adumim. Ihr Name, der "Rote Aufstieg", bezieht sich auf den Farbton der freiliegenden roten Kalksteinfelsen, die durch Eisenoxid getönt sind und die die Hügel vom Toten Meer bis nach Jerusalem säumen. Dieses Gebiet, das 4,3 Meilen von Jerusalem entfernt im hart umkämpften Westjordanland liegt, wird in der Schrift in Josua 15,7 und 18,17 erwähnt. Josua beschrieb die Grenzen für die Stämme Juda und Benjamin und nannte es den Aufstieg des Adummim (Wikipedia). Als wir diese Stadt besuchten, fanden wir sie blühend, üppig und grün, ein starker Kontrast zu der kargen Wüste, die sie umgab!

Aufgrund anhaltender territorialer Streitigkeiten und Gewalt seitens der benachbarten Palästinensischen Autonomiebehörde hat Israel Sicherheitsmaßnahmen im Westjordanland eingeführt. Um zu vermeiden, durch feindliches arabisches Gebiet zu reisen, bauten sie einen Tunnel und eine Autobahn unter dem Ölberg, um Ma'ale Adumim und andere jüdische Städte zu erreichen. Am Stadteingang, der mit Palmen und bunten Blumen blühte, gab es einen Kontrollpunkt, an dem bewaffnete Wachen unseren Bus bestiegen. Die Bewohner bezahlen die Wachen, die in ihren Vierteln patrouillieren, und unser Gastgeber trägt eine sichtbare Waffe, die im Notfall eingesetzt werden kann. Glücklicherweise wurde sie nicht gebraucht.

Obwohl es sich mitten in einer trockenen Wüste befand, blühte Ma'ale Adumim auf, wuchs und erlangte 1991 den Status einer Stadt, genau wie Jesaja prophezeit hatte. Durch den Einsatz der israelischen Tröpfchenbewässerungstechnologie gelangt ihr kostbares Wasser langsam zu den Wurzeln der Pflanzen und minimiert die Verdunstung. Unsere Gastgeber pflanzten Bananen- und Orangenbäume in ihrem Hinterhof in dieser sauberen und ruhigen Stadt, weit weg von der Geschäftigkeit und den überhöhten Kosten Jerusalems. Die Werbung für Ma'ale Adumim richtet sich an neue "Olim" (Einwanderer), die auf der Suche nach einem erschwinglichen, ruhigen Ort zum Leben sind. Die meisten Bewohner sind gemäßigte oder säkulare Juden; einige wenige sind messianische Juden. Da jüdische Menschen aus der ganzen Welt nach Israel "Alijah machen" (einwandern), neigen sie dazu, sich in Gruppen mit Menschen aus demselben Land oder derselben Sprache niederzulassen. Unsere Gastgeber bemerkten, dass es, obwohl sie alle jüdisch sind, leider Barrieren zwischen den verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichem Hintergrund geben kann; sie neigen dazu, getrennt zu bleiben.

Die Schrift sagt uns, dass Gott Sein auserwähltes Volk aus der ganzen Welt nach Israel zurückbringen wird. Einige werden mit ungeheurer Freude kommen, und andere werden durch die Umstände gezwungen sein, zurückzukehren. (Jeremia 16,15-16; 31,7-8). Der Herr will Sein Volk nicht nur in dieses Land bringen, sondern auch zu sich selbst, wo der Messias ihre Augen öffnen und sich ihnen offenbaren wird.

Israel hat so viel unbewohntes Land: Hügel, Wälder, Berge und Wüsten. Es gibt genug Platz für all jene, die Gott nach Hause bringen wird. Wildnisgebiete können bewohnbar gemacht werden! Wüsten können blühen!

Gebet für Ma'ale Adumim

  • Ehre seit Gott für die Verlässlichkeit Seines Wortes; was immer Er versprochen hat, wird sich erfüllen. "Auf ewig, o HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln" (Psalm 119,89).
  • Segnen Sie den Herrn dafür, dass Er Sein Wort erfüllt hat, indem Er die Wüste blühen ließ. Er versprach auch, die trockenen, durstigen Geister Seines Volkes zu tränken; mögen sie vom Wasser des Messias trinken. "Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt" (Johannes 4,14).
  • Bitten Sie Gott, in den Herzen des jüdischen Volkes, das über die ganze Erde verstreut ist, die Vorbereitungen für die "Heimkehr"' nach Israel zu treffen. "Ich will deinen Samen vom Osten herführen und dich vom Westen her sammeln. Ich will zum Norden sagen: Gib heraus!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter vom Ende der Welt" (Jesaja 43,5-6).
  • Danken Sie dem Herrn, dass Er der Menschheit die Fähigkeit gegeben hat, Erfindungen zu erschaffen, die unser Leben verbessern. Beten Sie, dass Er den Menschen Ideen gibt, einige der unbewohnbaren Orte in Israel in Wohnstätten zu verwandeln. "... und hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit, um Kunstwerke zu ersinnen und sie auszuführen" (2. Mose 35,31-32).
  • Beten Sie, dass viele Palästinenser eine Ausgießung des Heiligen Geistes erleben. Mögen sie Träume und Visionen vom Messias haben, die ihr Leben verändern und sie mit dem Gott Israels vereinen. "Und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen" (Joel 3,1).

Liebe Fürbitter:

Ich danke Ihnen für Ihre ständigen Gebete für Israel. Jedes Mal, wenn Gott unser Gebet erhört oder Sein Wort bestätigt, wird unser Vertrauen in Ihn gestärkt, und unsere Liebe vertieft sich. Das ist mein Gefühl, und ich hoffe, dass es auch das Ihre ist: "Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört. Denn er neigte sein Ohr zu mir; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen" (Psalm 116,1-2).

In Seiner Liebe
Linda D. McMurray
Koordinatorin der CFI-Gebetsmauer

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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