Sie gab nicht aus Reichtum, sondern aus Armut


 Zwei Herzen vereint

HOLOCAUST-ÜBERLEBENDE LEIDEN täglich unter vielen Sorgen und Ängsten. Durch Ihre Unterstützung konnte CFRI für Maria eine kleine Hilfe sein. Als wir Maria besuchten, wurden wir von ihr herzlich empfangen, obwohl sie offensichtlich beängstigt wegen dem vorherigen Wochenende war. 204 Raketen waren nach Südisrael abgefeuert worden. Verständlicherweise machten ihr diese Angriffe Angst, bis zu dem Ausmaß, dass sie nicht mehr schlafen konnte. Und wenn sie sich ausruhte, dann behielt sie immer all ihre Kleidung an. Die mit der Situation zusammenhängenden Laute brachten Erinnerungen aus dem Holocaust zurück, was ihre Ängste noch verstärkte. Eine andere Sorge für Maria war die Tatsache, dass sich in zwei Räumen ihrer Wohnung an den Wänden und an der Decke Schimmel ausbreitete. Ein sehr feuchter Winter hatte zu dem Problem beigetragen, und wegen ihres hohen Alters war sie beunruhigt und besorgt darüber, wie sie mit dieser Situation fertig werden sollte. Wir schlugen ihr vor, dass sie uns die Kostenangebote für die Reparaturen und die Malerarbeiten schicken solle.

Ein paar Wochen später hörten wir von der geplanten Ankunft einer Gruppe von Volontären aus Colorado, USA, die nach Israel kommen sollten um CFRI zu helfen, wo es nötig war. Marias Problem stand ganz oben auf unserer Liste. Simon, Craig, Allison, Elisa und Vicka verbrachten einen Tag in Marias Wohnung, um das Problem zu beseitigen. Für sie war es ein Vorrecht, einer Frau zu helfen, die so viel Leid durchleben musste. Hier ein paar Kommentare:

Craig: „Ich war beeindruckt von der Mahlzeit, die Maria für uns vorbereitet hatte. Wir hatten eigentlich unser eigenes Mittagessen dabei, weil wir keine Last für sie sein wollten ... Maria hatte uns gesagt, dass Lebensmitteleinkäufe für sie schwierig wären. Oft geht sie zum Markt und kommt nur mit sehr wenigen Sachen zurück, weil die Preise ständig steigen. Obwohl sie gewusst hatte, dass wir unser eigenes Essen mitbringen würden, bereitete sie trotzdem ein wunderbares Mahl vor. Maria ist solch eine wunderbare gebende Person, die nicht aus ihrem Reichtum heraus gegeben hat, sondern aus ihrer Armut heraus.“

Simon: „Es war ein großes Vorrecht, Maria zu treffen, ihr Gast zu sein, ihr auf praktische Weise helfen zu können und ihre Dankbarkeit zu erfahren. Als wir zusammen Kaffee tranken hörten wir uns ihre Geschichte mit Tränen in unseren Augen an. Sie musste in ihrer Jugend furchtbare Dinge erleiden. Obwohl man öfter solche Geschichten liest, ist es noch einmal ganz anders, wenn man sie von der Person selbst erfährt, die diese Gräueltaten durchleben musste.“

Elisa Lane: „Zuerst ... konnte ich einige Male meine Tränen nicht mehr zurückhalten ... als wir dabei halfen, Marias Wohnung zu renovieren. Später saßen wir beieinander und Maria erzählte uns ihre Geschichte. Es war eine kostbare und unvergessliche gemeinsame Zeit. Ich hatte auch einen besonderen Moment mit Maria in ihrer Küche. Sie zeigte mir, wie man die wunderbaren Russischen Kartoffeln zubereitet und wir konnten ein paar Momente teilen, in denen sie mir Segen zusprach und ich konnte ihr Segen zusprechen, auch auf hebräisch. Ich denke, dass wir an diesem Tag beide sehr gesegnet worden sind!“

Shalom meine lieben Christen,

Ich, Maria Gertz, bin eine Überlebende des Holocaust und lebe in Kiryat Gat. Ich möchte meine Dankbarkeit für die Hilfe, die ich bei der Renovierung meiner Wohnung von Euch erhalten habe, ausdrücken. Ich wurde von sehr freundlichen, aufrichtigen Menschen besucht, die in meiner Wohnung Malerarbeiten ausführten ... Ich wünsche diesen Menschen und ihren Familien viel Gesundheit und Zufriedenheit. Vor allem danke ich Vicka, der Übersetzerin. Sie arbeitete auch mit den anderen hart mit. Möge Gott Sie und ihre Familie mit Gesundheit segnen. Vielen herzlichen Dank.

Viel Erfolg in eurem Werk, 

in Liebe, Maria aus Kiryat Gat

Danke für Ihre großzügigen Spenden. Nur wegen dieser Spenden konnten wir in Ihrem Namen hinausgehen und Maria und vielen anderen einsamen Überlebenden Trost und Liebe bringen. Bei Spenden für dieses Projekt geben Sie bitte das Kennwort „Vergesst sie nicht“ im Verwendungszweck an.

Von Jenny Milmine, Koordinatorin von Vergesst sie nicht


Spendeninformation für dieses Projekt
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Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
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