Rosh Hashanah Wunder nahe Vinnitsa


Vergesst Sie nicht Teammitglied, Olga, mit Milia und ArkadyArkadys persönliche Geschichte

Es ist jedes Mal ein Segen, Geschichten über Gottes wundersame Errettung für Sein wertvolles Volk mitten im Horror des Zweiten Weltkrieges zu hören. Arkady und Milia erzählten uns vor kurzem ihre Geschichte, wie Christen in mehreren Situationen ihr eigenes Leben riskierten, um die Juden in ihrem Dorf während der deutschen Besetzung zu beschützen und um ihr Leben zu flehen. Arkady und Milia wuchsen zusammen auf. Sie lebten in derselben Straße, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vinnitsa in der Ukraine. Als zehnjährige Kinder erlebten sie dieselben Schrecken. 

Bald nachdem der Zweite Weltkrieg erklärt wurde erreichte die deutsche Armee – an einem sehr traurigen Tag – auf Motorrädern das Dorf und schrie auf grausame Weise „Juden! Juden!“ In kürzester Zeit wurde ein Ghetto errichtet und das Leben wurde unerträglich. Es herrschte Hungersnot und Körper blähten sich auf. Am Markttag gelang es Arkady etwas Nahrung für seine Familie im Tausch für etwas Wasser zu erhaschen.

Das Kreuz rettete Leben

Spontane Mordrazzien wurden unerwartet durchgeführt. „Wenn wir hörten, dass die Deutschen kamen, hoben wir die Bretter im Boden weg und gingen schnell in den Untergrundkeller. Wir hörten viele Schüsse und die Stimmen der Deutschen, die immer riefen ‚Juden! Juden!‘“ „Wir hatten Todesangst,“ sagte Milia. Als ihre christlichen Nachbarn Gerüchte hörten, dass eine weitere Mordrazzia geplant war, versteckten sie ihre jüdischen Freunde, zusammen mit all den kleinen Kindern, in ihrem eigenen Keller, wo sie Betten zu diesem Zweck vorbereitet hatten. Manchmal dauerten diese Mordrazzien zwei bis drei Wochen an und die Christen sorgten sich um sie und gaben ihnen zu essen. „Wir waren zwar am Leben, erwartetet jedoch jederzeit getötet zu werden. Es war eine sehr harte Zeit,“ teilte uns Arkady offen weinend mit und konnte eine Weile nicht weiterreden. Milia fuhr fort und erzählte uns von dem Rosh Hashanah Wunder, das geschehen war. „Wir hatten zwei Synagogen im Dorf und zu Rosh Hashanah hatten sich mehr als zweitausend Menschen für den Gottesdienst versammelt. Plötzlich versperrten die Deutschen die Türen und niemand durfte das Gebäude verlassen! Dann führten sie uns alle heraus, stellten uns in Reihen auf und begannen uns in Richtung des Waldes abzuführen, wo ein riesiges Grab ausgehoben worden war. Sie hatten vor uns alle an diesem Tag zu töten! Plötzlich legte sich ein christlicher Mann in der Form eines Kreuzes mitten auf der Straße vor uns auf den Boden und ließ uns nicht weiter gehen. Er weinte und flehte die Deutschen an uns nicht zu töten, sondern uns das Leben zu schenken! Dann geschah ein Wunder, denn plötzlich ließen die Deutschen uns alle ohne eine Erklärung einfach gehen! Wir erinnern uns und ehren heute noch diesen mutigen Mann, der sehr leicht an diesem Tag sein eigenes Leben hätte verlieren können.“

Vielen Dank für Ihre Gebete und großzügige Spenden, welche die Überlebenden in ihrem Lebensabend an Ihre Liebe und Unterstützung für sie erinnert. „Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel...“ (Sprüche 28,27).

Liebe Christen aus vielen Nationen! Danke von Herzen für Ihre Hilfe, welche die alten und kranken Menschen, die den Holocaust überlebt haben, dringend benötigen. VIELEN DANK! Möge der Herr Sie alle mit Gesundheit und Gelingen in all Ihren Unternehmungen segnen. Möge Gott Sie vor allem Bösen bewahren! Noch einmal – Danke, vielen Dank, an alle Christen in den Nationen. Möge der Herr uns alle sicher bewahren.

Aufrichtig, Ihre Malka – Kiryat Ata

Liebe Brüder und Schwester, ich danke euch aus tiefstem Herzen für Eure Geburtstagsglückwünsche für mich. Glaube und Eure warmherzigen Worte trugen mich durch meine Krankheit hindurch.              

Aufrichtig, Ihr Leonid – Haifa

Von Jenny Milmine, Koordinatorin von Vergesst sie nicht


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