Vergesst nicht euch zu erinnern!


Aber ich rief deinen Namen an, o HERR, tief unten aus der Grube. Du hörtest meine Stimme ...“ (Klagelieder 3,55).

Der Holocaust ist eines der traurigsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte! 75 Jahre später untersuchen Historiker und Psychologen immer noch diese Ereignisse und fragen sich, was Menschen zu solchen Gräueltaten veranlassen könnte. Immer noch werden neue Tatsachen enthüllt, von denen einige so widerwärtig und abscheulich sind, dass kein Buch es je wagen würde, sie zu beschreiben. Sechs Millionen unschuldige Menschen, deren einziges Verbrechen darin bestand, als Juden geboren zu werden, wurden von anderen Menschen vernichtet. Sechs Millionen Menschen, von den Erstgeborenen Gottes, die Er erwählte, um durch sie Seinen Namen und Sein Wesen unter den Völkern bis ans Ende der Welt zu manifestieren, sechs Millionen Seines besonderen Besitzes.

Eine solche Feindseligkeit gegenüber Gottes auserwähltem Volk kann nur die totale Feindseligkeit und Ablehnung von Gott selbst durch die Welt bedeuten. Gottes Herz trauert und schmerzt zutiefst über den Verlust und den Schmerz Seines Erstgeborenen. Gottes Herz trauert um den Zustand der Menschheit, die Er nach Seinem Ebenbild für die Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer geschaffen hat. Gottes Herz trauert über eine der größten Tragödien der Menschheit. Er wird jedoch alle Dinge mit Sich selbst versöhnen, und es wird keinen Schmerz und keine Tränen mehr geben.

Rachel, eine Überlebende von Auschwitz, erzählte uns: „Wir als Häftlinge litten unter Kälte im Winter und Hitze im Sommer, Hunger und Ruhr. Wir wurden geschlagen. Die Nazi-Wächter hatten schreckliche Arten und Weisen, sich die Zeit zu vertreiben. Das werde ich nie vergessen!“

Rachels Geschichte ist nicht ungewöhnlich. Wie und warum geschahen diese Dinge? Sollten wir uns die Frage nicht stellen? Warum ist der Antisemitismus heute auf dem Vormarsch, und warum schweigt die Kirche darüber? Was geschieht heute mit dem Bild Gottes in den Menschen? Spiegeln wir, der Leib Christi, dieses Bild wider, oder verstecken wir uns wieder einmal unter dem Deckmantel von Angst und politischer Korrektheit? Der Herr sucht ein Volk, das bereit ist, ein Wächter zu sein und um jeden Preis eine Stimme zu erheben, das sagt: „Hineni – Hier bin ich, Herr, sende mich!“

Die Zeit, in der wir kostbare Holocaust-Überlebende unter uns haben, läuft uns davon. Wir als Team hier in Jerusalem sind sehr dankbar für das Privileg, diesen wenigen verbliebenen Zeugen eines so dunklen Moments der Menschheitsgeschichte Trost und Unterstützung zu bringen. Ihre anhaltenden Gebete und Ihre finanzielle Unterstützung ermöglichen es uns, sie wissen zu lassen, dass sie in ihren Kämpfen nicht allein sind.

Olga Kopilova
Projekt Vergesst sie nicht


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