Kommen Sie mit uns auf einen Hausbesuch

Oft kann ich nachts nicht schlafen, und dann frage ich mich immer – WIE haben wir nur überlebt? ... Ich weiß es wirklich nicht ... Und ich kann mich immer noch an alles erinnern, als ob es erst gestern passiert wäre.

„Verwirf mich nicht in den Tagen des Alters, verlass mich nicht, wenn meine Kraft abnimmt!“ (Psalm 71,9).

Da Sie ein Teil der CFI Familie in den Nationen sind, laden wir Sie herzlich ein sich uns für einen abenteuerreichen Tag anzuschließen, einem Tag mit Hausbesuchen bei Holocaust-Überlebenden. Vorab gehen wir unsere Daten durch, wo jede Person namentlich festgehalten und entsprechende Notizen von vergangenen Besuchen notiert wurden. Als nächstes beten wir, dass der Herr uns zeigt, wer heute am dringendsten diesen Besuch benötigt. Die Auswahl ist enorm: 800 Überlebende in 34 Städten aus denen eine Auswahl getroffen werden muss. Darunter sind Städte wie Sderot, wo man das Gefühl bekommt als Detektiv auf einer geheimen Mission unterwegs zu sein, da viele der Straßenschilder und Hausnummern durch Raketen aus dem Gaza in vergangenen Gefechten beschädigt wurden. Viele Straßennamen wurden in den letzten Jahren geändert und unsere wertgeschätzten Holocaust-Überlebenden können uns den neuen Namen nicht sagen. An einem Tag brauchte unser Team eineinhalb Stunden um die Wohnung eines Überlebenden an Hand seiner Anfahrtsbeschreibung und mit Hilfe der örtlichen Bewohner zu finden (und dies bei schneidendem Wind und strömendem Regen). Doch Gott ist gut, Er war mit uns und machte das Unmögliche möglich. Wir hatten eine wunderbare Zeit und wertvolle Gemeinschaft mit dieser Person.

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Ihnen wurde alles genommen, außer das Leben

 In 2015 hat das CFI-Team 304 Hausbesuche in 29 verschiedenen israelischen Orten gemacht.

Mitglieder des CFI-Teams waren eingeladen, als Ehrengäste an Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag eines großen Sieges in Lod, Netanya, Nahariya und Tel Aviv teilzunehmen. Der „Tag des großen Sieges“ oder 9. Mai ist der Tag der Kapitulation Nazideutschlands vor der Sowjetunion gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. In den Zeiten der Sowjetunion wurde der 9. Mai in der ganzen UDSSR und in den Ländern des Ostblockes gefeiert. Der Krieg wurde zu einem sehr bedeutenden Thema in Kinofilmen, in der Literatur, im Geschichtsunterricht in den Schulen, in den Massenmedien und in den Künsten. Diese Feierlichkeiten erhielten nach und nach einen unverwechselbaren Charakter mit ähnlichen Bausteinen: zeremonielle Treffen, Ansprachen, Vorträge, Empfänge und Feuerwerk.

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Mein Leben veränderte sich für immer!

Jeder Überlebende muss mit seinem Kummer leben

„Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt ... der wird seinen Lohn nicht verlieren“ (Matthäus 10,42).

Vor dreiundsiebzig Jahren, am 20. Januar 1942, trafen sich vierzehn Offiziere Nazi-Deutschlands bei einem Mittagsbuffet in einer Villa neben einem See in einem wohlhabenden Vorort von Berlin, bekannt als Wannsee, um über die Vernichtung eines ganzen Volkes zu beraten. Das Treffen dauerte gerade mal neunzig Minuten und sie diskutierten über das Schicksal von ungefähr 11 Millionen Juden, die in ganz Europa lebten. 

Als Reinhardt Heydrich seinen Plan für die „totale Endlösung der Judenfrage“ vortrug, herrschte eine Atmosphäre der Zusammenarbeit und der Einigkeit. 

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Ein Ruf zur Erinnerung

Jährliche  CFI-Veranstaltung zur Erinnerung an den Holocaust

„Die Frechen [Stolzen] haben mir Gruben gegraben ... sie aber verfolgen mich mit Lügen ... sie hätten mich fast vertilgt auf Erden“ (Psalm 119,85-86).

Die Jahreshauptversammlung des Verbands der Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos wurde Ende 2014 abgehalten und viele Kinder des Holocaust – Überlebende des Krieges – nahmen teil. Diese fand in Yad Vashem, in Jerusalem, statt, um an diejenigen zu Gedenken, die im Holocaust und im Zweiten Weltkrieg umkamen. Im Laufe der letzten 12 Jahre konnte CFI eine starke Beziehung und Freundschaft mit dem Vorsitzenden des Verbands, Gita Koifman, aufbauen. Dank dieser Verbindung sind wir in der Lage Überlebende ausfindig zu machen, die Hilfe benötigen, einsam oder krank sind, und können diese besuchen.

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Jüdischen Überlebenden im Land dienen

Olga mit YakovAm 7. Juli 2014 ging Israel in einen weiteren Krieg mit Gaza hinein, nämlich mit der Operation „Protective Edge“. Das Team für das Projekt „Vergesst sie nicht“ stellte trotzdem ihre Besuche in die südlich gelegenen Städte Israels nicht ein und erlebte zusammen mit den Überlebenden die Sirenenwarnungen. Wir entschlossen uns dem Volk Israel auf praktische Weise zu dienen, mit Unterstützung und Trost.

Yakov kennen wir bereits seit vielen Jahren und diese Freundschaft ist dem „Vergesst sie nicht“-Team sehr wertvoll.

Yakovs Leid

„Ich wurde in dem Dorf Dzhuryn geboren, in Oblast Winnyzja, Ukraine. Ich war 6 Jahre alt als der Krieg begann. Für uns Kinder war der Begriff „Krieg“ bedeutungslos. Doch als die ersten Bomben auf das Dorf fielen und die ersten Häuser zerstört wurden, die ersten starben und wir Blut sahen – da verstanden wir sehr schnell was Krieg bedeutete. Es erstaunt mich immer noch, wie das Gedächtnis eines Kindes Informationen abspeichert und es Jahrzehnte später wiedergibt, eine Episode nach der anderen ...“

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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