Der Tragödie mit Glauben begegnen


Maggie, Hila und Helene

Warum es auf dieser Welt Leid gibt ist ein kompliziertes Thema. Es kann äußerst schwierig sein eine Tragödie oder überhaupt Stürme des Lebens zu bewältigen, vor allem ohne jegliche Familienunterstützung. Die Frau in dieser Geschichte ist von Lebensumständen „zerdrückt“ worden – sie durchlebte intensive emotionale und geistliche Bedrängnis. Sie mag zerdrückt worden sein, doch Dank sei Gott ist sie nicht zerstört worden.

Hilas Eltern machten aus Libyen Alijah nach Israel. Traurigerweise starb Hilas Mutter bei ihrer Geburt. Hila wurde von ihrer Großmutter großgezogen, die bei ihrer Geburt 73 Jahre alt war. Hilas Großmutter starb als Hila 20 Jahre alt war und es war ein sehr großer Schmerz für sie. Darüber hinaus ist alles sehr schwierig für sie, da sie zweimal mit dem Trauma eines Terrorangriffs umgehen musste – völlig alleine und ohne die Unterstützung einer Familie.

Der erste Terrorangriff, den Hila miterlebte, fand vor 12 Jahren im Netanyahu Einkaufszentrum statt, in dem sie verletzt wurde. Einige Wochen danach luden sie ihre Freundinnen, in der Hoffnung ihr zu helfen ihre Furcht zu überwinden, zu einer Geburtstagsfeier ein, bei der sie unglücklicherweise einen zweiten Terrorangriff in Tel Aviv miterlebte. Sie verlor das Bewusstsein und erfuhr dann im Krankenhaus, dass sie in ihrem Rücken (im Nackenbereich) einen Bandscheibenvorfall erlitten hatte, was ihr immer noch zu schaffen macht. Heute leidet sie immer noch in verschiedenen Körperteilen unter Schmerzen. Hilas Karriere kam zu einem Stillstand, da sie es nicht geschafft hatte, das Trauma und die Furcht zu überwinden. Allerdings erhält sie keine Hilfe von der staatlichen Versicherung. Aufgrund ihrer Verletzungen und dem Post-Trauma hätte sie kontinuierliche Behandlung benötigt, doch war sie nicht in der Lage gewesen, sich durch den bürokratischen Dschungel durch zu kämpfen, um sich als Terroropfer für Schmerzensgeld zu qualifizieren. 

Die Terrorangriffe verursachten auch erheblichen Schaden an ihren Zähnen, so dass sie keine feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Ihr Immunsystem ist bereits dermaßen geschwächt, dass sie häufig sehr krank wird. Vor einigen Monaten war es unserem „Unter Seinen Flügeln“ Team durch einen Kontakt zu einem uns bekannten Zahnarzt möglich zu arrangieren, dass ihre Zahn-Operationen zu einem Rabatt von 50 % ausgeführt werden könnten. Allerdings ist sie bereits seit einigen Monaten krank im Bett, so dass die Operationen noch nicht durchgeführt werden konnten. Trotz Schmerzen muss Hila arbeiten, wenn sie nicht zu krank ist, weil sie weiter ihre Miete, Rechnungen, Nahrung und andere tägliche Ausgaben bezahlen muss, doch hat sie keine Familie, die ihr helfen könnte. Ihre finanzielle Lage ist sehr schwierig.

„Ich glaube, und so spreche ich ...“

Trotz all ihres Leids, bewahrte Hila einen tiefen Glauben an Gott, was dem Einfluss ihrer geliebten Großmutter zu verdanken ist. Sie erzählte uns ihr engster Freund sei Gott und Er sei derjenige, mit dem sie ständig redete. Sie glaubt daran, dass Gott gut ist, und dass Er sich um sie sorgt (Psalm 27,13). Sie erzählte, dass sie zwei Mal nicht einmal genug Geld gehabt hatte, um Brot für den Schabbat zu kaufen, doch als sie die Straße entlang ging, fand sie Geld auf dem Boden liegen – einmal sogar einen Papierschein. 

Würden Sie uns bitte helfen als „Unter Seinen Flügeln“ Team dieses leidende Terroropfer zu tragen, das so viel Leid und Not erleben muss? Für finanzielle Unterstützung benutzen Sie bitte das Kennwort „Unter Seinen Flügeln, Hila Chen“. Vielen Dank, möge der Herr Ihre Großzügigkeit segnen!

„Du hast dir all mein Leid genau gemerkt. Du sammelst jede meiner Tränen in einem Fläschchen.“ (Psalm 56,8 wörtlich aus dem Englischen)

Von Maggie Huang, Koordinatorin von Unter Seinen Flügeln


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