Sharon Sanders - Die Worte Jesu ernst nehmen

„... wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist“ (Mt 5,18).

Biblische Prophetie, die Wiederkunft Christi und das Königreich auf Erden gehören zu den vorbereitenden Kenntnissen, die für die Endzeit benötigt werden; insbesondere für alle Christen. Jede Kanzel sollte die Schafe des Meisters stärken und den Grundstein für die Zukunft legen. Es wurde gesagt: „Israel ist Gottes Schlüssel zur Erlösung der Welt.“ Warum gibt es so viel Schweigen?

Es war ein ganz normaler Morgen, als mein Mann und ich Pastor Carter Conlon von der Times Square Church in New York zuhörten. Während er predigte, sprach er die Worte: „Wir müssen die Worte Jesu ernst nehmen.“ Ich rannte schnell los, um seine anregenden Worte aufzuschreiben. Ich wurde wieder darauf aufmerksam, dass alle Worte Jeschuas gleich wichtig sind – nicht nur die, die uns vertraut sind oder die wir auswendig lernen wollen. Ich hoffe, dass wir alle als Christen die ganze Bibel lesen, denn ich bin davon überzeugt, dass Jeschua zu Seinen Jüngern sagte: „Glaubt mir – alles, was Mein Vater in der Torah gesprochen hat, wird sich erfüllen – alles. Nichts wird ausgelassen.“ Da der König es verkündet hat, würde ich denken, dass unsere Kanzeln die biblischen prophetischen Verheißungen aus den jüdischen Schriften lehren, um auf die Zukunft vorbereitet zu sein, damit wir Seine Weisheit aufnehmen können. Beide Testamente verfestigen sich gegenseitig und verweisen aufeinander und vermitteln ihre Bedeutung für unseren Glauben. Jesus deutet nachdrücklich an, dass es für die prophetische Natur der Torah unvorstellbar wäre, sich nicht zu erfüllen.

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Sharon Sanders - Kein Siegel der Zustimmung

Wo ist das Siegel der Zustimmung? Jesus hätte die heutige Trennung der Kirche von Israel nie akzeptiert.

„Auf der Suche nach der Wahrheit sollten heute weder Traditionen noch Konfessionen in unserem Leben als Nachfolger von Jeschua (Jesus) an erster Stelle stehen, sondern es sollte vielmehr das, was der König der Könige über eine Angelegenheit sagt, Priorität haben. Wir schauen uns einige historische kirchliche Praktiken und Grundregeln an, die von der Christenheit vor Jahrhunderten festgelegt wurden, was mit einer religiösen Hierarchie begann, die manche heute als unsere Vorväter bezeichnen. Ich spreche hier nicht vom apostolischen Jerusalemer Konzil oder den Aposteln, sondern von anderen, die in den Archiven historischer Informationen aufgelistet sind, die sich in Stellung brachten und ein riesiges anti-israelisches religiöses Establishment aufbauten, das sich am Ende von unseren wahren Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob abspaltete.

Die Heilige Schrift sagt uns: „Es ist ... die Ehre der Könige, eine Sache zu erforschen“ (Sprüche 25,2). Ich glaube, dass dieses wichtige Thema eine ernste Angelegenheit für Gott ist. Es ist mein aufrichtiges Gebet, dass niemand dies als persönliche Verurteilung liest, denn meine Absicht ist nicht zu kritisieren. Ein Mann oder eine Frau Gottes wird entscheiden können, welche Aussagen mit der Schrift übereinstimmen. Alles, was in unserem CFI-Büro geschrieben wird, wird mit dem größten Respekt und tiefer Liebe für jeden Bruder oder jede Schwester in Jesus Christus, unserem Herrn, verfasst.

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Sharon Sanders - Den Augapfel Gottes angetastet

„Eines Tages, als Vater und ich von unserem Spaziergang zurückkehrten, fanden wir den Grote Markt durch einen doppelten Ring von Polizei und Soldaten abgesperrt. Ein Lastwagen war vor dem Fischmarkt geparkt; hinten kletterten Männer, Frauen und Kinder hinein, die alle den gelben Stern trugen ... ‚Vater! Diese armen Menschen!‘ rief ich ... ‚Diese armen Menschen‘, echote Vater. Aber zu meiner Überraschung sah ich, dass er auf die Soldaten blickte, die sich jetzt in Reihen aufstellten, um wegzumarschieren. ‚Ich habe Mitleid mit den armen Deutschen, Corrie. Sie haben den Augapfel Gottes angetastet.‘“ –Corrie ten Boom

„Antasten“ sagt etwas darüber aus, wie jemand eine andere Person behandelt – entweder mit Freundlichkeit oder Respektlosigkeit. Es waren nicht nur die Nazis, viele Zivilisationen haben das jüdische Volk während verschiedener Kriege, der Weltwirtschaftskrise und wirtschaftlicher Abschwünge entehrt und gedemütigt. Und bis heute haben zu wenige Kirchen dem jüdischen Volk den Respekt entgegengebracht, der ihm gebührt. Es ist richtig, dass es Zeiten gab, in denen Israel für seine Sünden gegen Gott bestraft werden musste, aber es liegt in der Verantwortung Gottes, auf Ungehorsam zu reagieren. Gott hat niemals irgendjemandem die Autorität gegeben, Sein auserwähltes Volk zu bestrafen. Das war Seine Aufgabe. Sein Gebot war, die Kinder Israels zu segnen und nicht zu verfluchen.

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Sharon Sanders - Jesus und Seine unerschütterliche Verbindung zu den jüdischen Schriften

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns …“ (Johannes 1,14 SLT).

„Einerseits stärkte er majestätisch die Torah von Mose ... und nicht einer unserer Weisen sprach sich nachdrücklicher zur Unveränderlichkeit der Torah aus.“ (25 prominente Rabbis aus Israel und der Welt, Israel Today, Januar 2020)

Jesus gab der Torah (was die Christen das „Alte“ Testament nennen) mehr Macht, als Er verkündete, dass nicht einmal der kleinste Buchstabe vergehen würde, bis sein Zweck erfüllt ist. „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist“ (Matthäus 5,18). Jesus sagte auch, wer nun eines von diesen kleinsten Geboten (im „Alten“ Testament) auflöst, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel (Matthäus 5,19). Haben Christen vielleicht Seine Beziehung zu den hebräischen Schriften falsch verstanden oder sogar falsch charakterisiert? Wenn die Torah tot und nicht länger anwendbar ist, warum stand dann Jesus auf und lehrte sie? Und warum wird Er dann als König auf Erden sie den Nationen lehren, wie in Jesaja 2,3 prophezeit? Die Kirche fährt fort damit, genau die Gebote zu vernachlässigen, von denen Gott sagte, dass sie nicht vergehen werden (Matthäus 24,35)? Die Schlussfolgerung der Angelegenheit ist, dass die Kontroverse, die Jesus mit Seinen religiösen Freunden hatte, war, „zu zeigen, wie man am besten das Gesetz einhalten sollte, aber nicht, so wird argumentiert, darüber, ob man es einhalten sollte ... Jesus war ein standhafter Verteidiger der Torah gegen das, was Er als eine Bedrohung für sie durch die Pharisäer sah“. (Jüdische Evangelien, Rabbiner Daniel Boyarin).

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Sharon Sanders - Wiederherstellung des Jüdisch-Seins Jesu

„Ihn muss der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten, in denen alles wiederhergestellt wird …“ (Apg 3,21).

„Der Sand der Zeit hat so manchen irdischen Schatz verborgen, aber keinen, der so wertvoll und von überragender Bedeutung ist wie das Aufdecken der vertuschten Nachlässigkeit und des Mangels an Bedeutung, den die Kirche dem Jüdisch-Sein Jesu für unseren Glauben beimisst.“ – Sharon Sanders –

Unter den Sanddünen der Geschichte, die von den Kräften der mächtigen Winde der religiösen Lehre geformt wurden, befindet sich ein Abdruck, den der Messias Israels in der Welt hinterlassen hat. Die Wahrheit verlangt die Wiederentdeckung Seiner Wurzeln und der Geschichte Seines irdischen Lebens, die der Welt zurückgegeben werden sollte, damit sie sich an Ihn erinnert, wer Er war und für immer sein wird: ein Jude!

Es liegt in der Verantwortung derer, die Ihn so sehen, wie Ihn die Heilige Schrift darstellt, ihre Erkenntnis über die zentrale Bedeutung Seiner Verbindung zu Israel während der „Wiederherstellung aller Dinge“ (Apg 3,21) mit anderen zu teilen. Der echte Jesus wird Seine wahre Identität ans Licht bringen, wenn Er zu Seinem Volk heimkehrt. Was meine ich damit? Jeder kann den Namen eines Menschen ändern, aber nicht seine Geburtsurkunde. Wenn ein Kind geboren wird, wird es in fast jeder Nation nach seiner Nationalität registriert. In den Logbüchern der Volkszählung (die ebenfalls vor langem im Sand der Zeit vergraben wurden) wären Zeit und Datum der Geburt Jesu vermerkt worden. Die Wahrheit über Jeschua (Jesus) und Sein Jüdisch-Sein ist nicht irrelevant oder unwichtig, wie sie von der Kirche im Laufe der Jahrhunderte dargestellt wurde. Seine ethnische Herkunft zu vertuschen ist nichts weniger als eine Täuschung, die die Glaubwürdigkeit des Christentums in der jüdischen Welt getrübt hat.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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