Sharon Sanders - Bringt die Schriftrollen!

Charles Spurgeon sagte: „Menschen lesen die Auslegungen ihrer Denomination ... sie lesen die Auslegungen ihrer Leiter ... aber ... die göttliche Quelle aus der alle Offenbarung entspringt – diese wird zu oft außer Acht gelassen ... lesen Sie die Bücher der Bibel, dazu ermutige ich Sie ... und vor allem die Schriftrollen ...“

Zwischen den Einbänden des Buches aller Bücher liegen heilige jüdische Schriftrollen. Diese Worte Gottes, die durch die Propheten Israels gegeben wurden, waren für Shaul (Paulus) unbezahlbar wertvoll, und das sollten sie für uns Christen heute auch sein.

Diese Schriftrollen, von Gottes Hand geschrieben, drücken auf meisterhafte Art und Weise Sein Herz der Liebe und Barmherzigkeit für eine Nation aus, die dazu bestimmt ist, den Nationen das Licht zu bringen. Aus der Feder der Schreiber floss memra (im Sinne des eingegebenen Wortes Gottes ... im Griechischen „logos“). „Man nennt die ersten fünf Bücher der Bibel die Torah, was aus derselben Wurzel wie das Wort Horeh stammt, welches Vorgänger oder Eltern bedeutet ...“ (Avi Lipkin). Die Bücher der Propheten nennt man den Tenach und alles ist von dem Allmächtigen eingegeben.

Jeder jüdische Prophet schrieb jedes einzelne Wort akribisch, so wie es ihm der Heilige Geist vorgab. Heute, nach vielen Übersetzungen in viele verschiedene Sprachen, Dialekte und Mundarten, springen die Worte der Bibel regelrecht aus den Seiten in das Herz der Gläubigen in aller Welt. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass viele Christen ihre Bibeln nie zu den jüdischen „Schriftrollen“ der Bücher Jesaja, Jeremia, Joel, Amos und anderen öffnen.

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Sharon Sanders - Mit denjenigen am Tisch sitzen, die Jeremia bereits gesehen hatte

„Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von den Enden der Erde; unter ihnen sind Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende miteinander; eine große Gemeinde kehrt hierher zurück!“ (Jeremia 31,8).

„Hört das Wort des Herrn, ihr Heidenvölker, und verkündigt es auf den fernen Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird es auch sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde“ (Jeremia 31,10).

Es hat Zeiten in meinem Leben gegeben, die mir beinahe unglaublich und surreal vorkamen. Die Tatsache, dass ein ganz normaler Mensch wie ich, mit aller Zuversicht und Ernsthaftigkeit in der Lage ist zu sagen, dass ich das Privileg und die Ehre hatte, mit gerade den Menschen an einem Tisch zu sitzen und ihre Geschichten zu hören, die in Jeremias Visionen vorgekommen sind, und noch dazu Anteil an einer Nation haben darf, die seine Prophezeiungen von vor Tausenden Jahren heute erfüllt, ist fast wie ein Traum für mich. Während ich mir dieser erstaunlichen Sache wieder bewusst werde, dass wir mit denjenigen Gemeinschaft haben dürfen, die Jeremia durch die Zeiten hindurch bereits gesehen hatte, nämlich diejenigen, die aus den Nationen nach Israel heimkommen, wird mir klar welch ein verblüffendes Zeugnis das ist.

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Sharon Sanders - Joseph und seine Brüder

„Ich bin der Ansicht, dass Geschichte mit Identität verknüpft ist. Wenn man seine Geschichte nicht kennt ... seine Familie nicht kennt – wer ist man dann?“ (Mary Pipher)

Unsere jüdische Wurzeln sind mit biblischer Geschichte verknüpft und es ist unmöglich, uns von unseren jüdischen Fundamenten zu trennen, denn sie sind an den jüdischen Messias gebunden. Ich möchte dem obenstehenden Zitat von Mary Pipher noch einen Gedanken hinzufügen: Wenn die Gemeinde Jesu ihre Geschichte nicht kennt, dann kennt sie auch die geistliche Familie nicht, der sie angehört. Wer ist sie dann? Die heutige Kirche benötigt eine Offenbarung über die Familie ihres Bräutigams. 

Während der ganzen Zeitgeschichte hatte die Kirche, genau wie die Geschichte, mit der wir uns gleich näher beschäftigen werden, mit Ablehnung, Betrug und Versöhnung zu tun. Die Geschichte ist ein perfektes Sinnbild für Jeschua und Sein Volk, genauso wie für die Gemeinde und Israel. Lehnen Sie sich zurück und betrachten Sie sorgfältig die wunderbare Symbolik, die für uns mit einem Stift des Himmels in den Händen Gottes gezeichnet worden ist. Keine andere Geschichte in der Bibel illustriert derart vollständig das Leben und das Wirken des Messias, der für diejenigen Errettung gebracht hat, die glauben würden. Er gab sich in die Erniedrigung hin, als einen Weg zur Erhöhung; vergab denjenigen, die gedacht hatten, dass sie Ihn los geworden wären und kam denen zu Hilfe, die dabei waren, zu Grunde zu gehen. Die Geschichte von Josephs Leben, welche das Leben Jeschuas im Voraus andeutet, ist in keinster Weise eine theologische Typologie, die mit der Ersatztheologie vergleichbar wäre. Diese Theorie aus der christlichen Geschichte war im Mittelalter am einflussreichsten und ist in den östlichen orthodoxen Kirchen immer noch gängig. Die vorliegende Illustration (oder allegorische Symbologie) ist eher ein Portrait der Ähnlichkeit zweier biblischer Figuren. Sie soll aus den hebräischen Schriften nicht die Kraft Gottes wegnehmen, die in dem Leben Josephs oder Jeschuas am Wirken war. Josephs Geschichte ist eine wahre Geschichte über Erlösung und sollte als Illustration von dem prophezeiten zukünftigen Erlöser der Welt angesehen werden. 

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Sharon Sanders - König des Universums

“Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs” (2. Mose 3,6).

„Die höchste Wissenschaft, das erhabenste Nachsinnen, mit dem sich ein Kind Gottes jemals beschäftigen könnte, ist der Name, die Natur, die Person, das Werk, die Taten und die Existenz des Großen Gottes, den es seinen Vater nennt“ (Charles Spurgeon, 1855-1892).

Charles Spurgeon, ein englischer Prediger des neunzehnten Jahrhunderts, ist für England das, was D. L. Moody für Amerika war. Seine Worte fassen zusammen, was unser Streben nach dem Erkennen Gottes sein sollte: das höchste Ziel im Leben. Zu versuchen, das Ausmaß des höchsten Wesens des Universums mit Worten zu beschreiben ist jedoch so gut wie unmöglich, denn Er ist unermesslich. Seinen Namen auf dem Umschlag dieser Ausgabe unseres Rundbriefes zu loben, ist auch eine Art, Seine Majestät zu ehren. Mir scheint, dass der Allmächtige Gott durch die Gläubigen, seien es Juden oder Christen, niemals genug gelobt oder gepriesen werden könnte. Möge diese Sichtweise aus dem Herzen Ihm Ehre bringen – alle Ehre wird Ihm in Seinem kommenden Königreich gehören!

Wir wissen, dass der Name Gott in der heutigen Welt oft als ein Ausdruck des Zorns und der Frustration verwendet wird, in einer negativen Assoziation, was eine Missachtung der Heiligkeit Gottes darstellt. Die Menschen dieser Welt sind gegenüber dem Einen blind, der ihnen für die Zeit ihres Daseins auf dieser Erde den täglichen Lebensatem schenkt (1. Mose 2,7; Hiob 33,4). Wir müssen daran arbeiten, die Gute Nachricht Seiner errettenden Botschaft allen zu vermitteln, die die Würde Gottes angreifen!

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Sharon Sanders - Unseren Heimweg finden

„So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus, den der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von alters her geredet hat“ (Apg. 3,19-21).

SO WIE DER GEIST GOTTES den Tempel vom Osten her füllte und wieder verließ, so wird in der Schrift auch vorhergesagt, dass Sein Glanz und Seine „Shekinah“ Herrlichkeit gleichermaßen nach Jerusalem zurückkehren wird. So wie der Sohn Gottes von Jerusalem fortging und zum Vater ging, so wird er auch wiederkommen um Seines Vaters Königreich für eine tausendjährige Herrschaft auf Erden zu errichten (Hesekiel 43,1-4; Sacharja 14,4; Apostelgeschichte 1,9-12; Matthäus 24,27; Offenbarung 20,6).

Osten ist laut jüdischer Schriften von großer Bedeutung, da dieses Osttor bekannt war als das „Tor der Gerechtigkeit“, das „Tor des Herrn“ und auch als das „Sonnentor“, da die Sonne in den Morgenstunden dort hindurchleuchtete. Jeschua, der König der Könige, wird auch in Seiner vollen Pracht strahlen, wenn Er wiederkehren wird um zu herrschen. Es wird für alle eine wunderbare Zeit sein – in der wir wahrhaftig vom Meister lernen und auf Seinen Wegen gehen dürfen.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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