Sharon Sanders - Joseph und seine Brüder

„Ich bin der Ansicht, dass Geschichte mit Identität verknüpft ist. Wenn man seine Geschichte nicht kennt ... seine Familie nicht kennt – wer ist man dann?“ (Mary Pipher)

Unsere jüdische Wurzeln sind mit biblischer Geschichte verknüpft und es ist unmöglich, uns von unseren jüdischen Fundamenten zu trennen, denn sie sind an den jüdischen Messias gebunden. Ich möchte dem obenstehenden Zitat von Mary Pipher noch einen Gedanken hinzufügen: Wenn die Gemeinde Jesu ihre Geschichte nicht kennt, dann kennt sie auch die geistliche Familie nicht, der sie angehört. Wer ist sie dann? Die heutige Kirche benötigt eine Offenbarung über die Familie ihres Bräutigams. 

Während der ganzen Zeitgeschichte hatte die Kirche, genau wie die Geschichte, mit der wir uns gleich näher beschäftigen werden, mit Ablehnung, Betrug und Versöhnung zu tun. Die Geschichte ist ein perfektes Sinnbild für Jeschua und Sein Volk, genauso wie für die Gemeinde und Israel. Lehnen Sie sich zurück und betrachten Sie sorgfältig die wunderbare Symbolik, die für uns mit einem Stift des Himmels in den Händen Gottes gezeichnet worden ist. Keine andere Geschichte in der Bibel illustriert derart vollständig das Leben und das Wirken des Messias, der für diejenigen Errettung gebracht hat, die glauben würden. Er gab sich in die Erniedrigung hin, als einen Weg zur Erhöhung; vergab denjenigen, die gedacht hatten, dass sie Ihn los geworden wären und kam denen zu Hilfe, die dabei waren, zu Grunde zu gehen. Die Geschichte von Josephs Leben, welche das Leben Jeschuas im Voraus andeutet, ist in keinster Weise eine theologische Typologie, die mit der Ersatztheologie vergleichbar wäre. Diese Theorie aus der christlichen Geschichte war im Mittelalter am einflussreichsten und ist in den östlichen orthodoxen Kirchen immer noch gängig. Die vorliegende Illustration (oder allegorische Symbologie) ist eher ein Portrait der Ähnlichkeit zweier biblischer Figuren. Sie soll aus den hebräischen Schriften nicht die Kraft Gottes wegnehmen, die in dem Leben Josephs oder Jeschuas am Wirken war. Josephs Geschichte ist eine wahre Geschichte über Erlösung und sollte als Illustration von dem prophezeiten zukünftigen Erlöser der Welt angesehen werden. 

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Sharon Sanders - König des Universums

“Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs” (2. Mose 3,6).

„Die höchste Wissenschaft, das erhabenste Nachsinnen, mit dem sich ein Kind Gottes jemals beschäftigen könnte, ist der Name, die Natur, die Person, das Werk, die Taten und die Existenz des Großen Gottes, den es seinen Vater nennt“ (Charles Spurgeon, 1855-1892).

Charles Spurgeon, ein englischer Prediger des neunzehnten Jahrhunderts, ist für England das, was D. L. Moody für Amerika war. Seine Worte fassen zusammen, was unser Streben nach dem Erkennen Gottes sein sollte: das höchste Ziel im Leben. Zu versuchen, das Ausmaß des höchsten Wesens des Universums mit Worten zu beschreiben ist jedoch so gut wie unmöglich, denn Er ist unermesslich. Seinen Namen auf dem Umschlag dieser Ausgabe unseres Rundbriefes zu loben, ist auch eine Art, Seine Majestät zu ehren. Mir scheint, dass der Allmächtige Gott durch die Gläubigen, seien es Juden oder Christen, niemals genug gelobt oder gepriesen werden könnte. Möge diese Sichtweise aus dem Herzen Ihm Ehre bringen – alle Ehre wird Ihm in Seinem kommenden Königreich gehören!

Wir wissen, dass der Name Gott in der heutigen Welt oft als ein Ausdruck des Zorns und der Frustration verwendet wird, in einer negativen Assoziation, was eine Missachtung der Heiligkeit Gottes darstellt. Die Menschen dieser Welt sind gegenüber dem Einen blind, der ihnen für die Zeit ihres Daseins auf dieser Erde den täglichen Lebensatem schenkt (1. Mose 2,7; Hiob 33,4). Wir müssen daran arbeiten, die Gute Nachricht Seiner errettenden Botschaft allen zu vermitteln, die die Würde Gottes angreifen!

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Sharon Sanders - Unseren Heimweg finden

„So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den sende, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus, den der Himmel aufnehmen muss bis zu den Zeiten der Wiederherstellung alles dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von alters her geredet hat“ (Apg. 3,19-21).

SO WIE DER GEIST GOTTES den Tempel vom Osten her füllte und wieder verließ, so wird in der Schrift auch vorhergesagt, dass Sein Glanz und Seine „Shekinah“ Herrlichkeit gleichermaßen nach Jerusalem zurückkehren wird. So wie der Sohn Gottes von Jerusalem fortging und zum Vater ging, so wird er auch wiederkommen um Seines Vaters Königreich für eine tausendjährige Herrschaft auf Erden zu errichten (Hesekiel 43,1-4; Sacharja 14,4; Apostelgeschichte 1,9-12; Matthäus 24,27; Offenbarung 20,6).

Osten ist laut jüdischer Schriften von großer Bedeutung, da dieses Osttor bekannt war als das „Tor der Gerechtigkeit“, das „Tor des Herrn“ und auch als das „Sonnentor“, da die Sonne in den Morgenstunden dort hindurchleuchtete. Jeschua, der König der Könige, wird auch in Seiner vollen Pracht strahlen, wenn Er wiederkehren wird um zu herrschen. Es wird für alle eine wunderbare Zeit sein – in der wir wahrhaftig vom Meister lernen und auf Seinen Wegen gehen dürfen.

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Sharon Sanders - Wo sind die Tröster?

Diejenigen von uns, die in den Konzentrationslagern gewesen sind, erinnern sich an die Männer, die durch die Hütten gingen, um andere zu trösten. Sie verschenkten ihr letztes Stück Brot. Es gab nicht viele solche Männer, aber sie liefern ausreichend Beweis dafür, dass einem Mann alles genommen werden kann, außer einer Sache: die letzte der menschlichen Freiheiten – selbst zu entscheiden, mit welcher Einstellung man jeder beliebigen Situation entgegentritt, in dieser Hinsicht den eigenen Weg zu wählen“ (Viktor Frankl).

Rut, die Moabiterin, wusste wahrhaftig, wie sie Naomi aus Bethlehem trösten konnte, doch wie viele Christen in den Nationen verstehen es, heute Israel Trost zu bringen? Wenn der wahre Trost Israels der Herr ist und Er in unseren Herzen lebt, sollten wir dann nicht, wie Ruth, danach streben, das Wohlergehen Israels zu sichern und dazu beizutragen? Sollten wir nicht Sein wahres Gesicht zeigen, anstatt Sein Gesicht mit Schande zu bedecken, wie es zum Beispiel geschah, als die Kirchenväter während der portugiesischen Inquisition Gottes Wort als Fluch über jüdische Menschen verlasen, bevor sie dafür getötet wurden, dass sie nicht zum Katholizismus konvertierten? Unterscheidet sich unsere Berufung von der Berufung Ruts?

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Sharon Sanders - Die Wurzel und das Geschlecht Davids

Es ist unmissverständlich klar, dass die Offenbarungen Yeshuas (Jesu) an den Apostel und Diener Yochanan (Johannes) im Buch der Offenbarung Aufzeichnungen einiger der letzten Äußerungen des Herrn an uns sind, die zum Glauben an Ihn gefunden haben. Er hinterließ tatsächlich eine Erinnerung, damit wir niemals vergessen, dass Er ein jüdischer Herr, Rabbi und Messias ist. Es ist interessant, dass Er das als notwendig empfunden hatte. Könnte es daran liegen, dass Er vorhergesehen hatte, dass Seine Nachfolger, die sich heute insgesamt Kirche nennen, darin versagen würden, sich an Sein Jüdischsein zu erinnern und dies sogar außer Acht lassen würden, bis zu dem Punkt, dass sie Ihn von Generation zu Generation als blonden, blauäugigen nichtjüdischen Gott und Erretter darstellen? Wenn man das gesamte Neue Testament betrachtet erkennt man, dass bei keinem anderen Mann oder anderer Frau so viel Wert darauf gelegt wurde, den gesamten Familienhintergrund aufzuzeigen, um diese Person mit dem menschlichen Stammbaum zu identifizieren. Ich finde es erstaunlich, dass Sein Stammbaum am Anfang des Neuen Testaments erscheint, niedergeschrieben durch Matthäus. Das Neue Testament schließt auch mit der Aufzeichnung Johannes der Worte Yeshuas bezüglich Seines (menschlichen) Stammbaumes ab. Es wird Sein Menschsein von der Wurzel und dem Geschlecht König Davids aus nachverfolgt. Offenbar wollten weder Matthäus noch Yeshua, dass Ihn irgendjemand von Seiner Ethnik, Kultur oder Tradition Seiner Familie und Nation Israel trennt. 

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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