18. November 2019


Israel unter Beschuss!

Bericht aus Israel vom 17. November: Kampfflugzeuge der IDF fliegen über mir während ich das schreibe. Über 150 Raketen wurden heute auf Israel abgefeuert.  Über 29 Verletzte und viele andere unter Schock, ein Haus in Barzilai wurde getroffen - keine Verletzten. Raketen schlugen auf einer wichtigen Autobahn ein - niemand wurde getroffen. Kinder mussten unter den Sitzen eines Schulbusses Schutz suchen. Keine Verletzungen. Noch immer heulen die Sirenen im Süden entlang der Grenze zu Gaza. 

Das Israelische Militär sammelt Bodentruppen an der Grenze zum Gazastreifen um mögliche Infiltrationsversuche durch Terroristen aus der durch die Hamas kontrollierten Küstenenklave zu verhindern. 

Am frühen Dienstagmorgen tötete die IDF Baha Abu al-Ata, den Anführer der palästinensischen Terrorgruppe Islamischer Dschihad, die durch den Iran unterstützt wird. Seitdem wird der Süden Israels durch Raketenfeuer aus Gaza eingedeckt, wobei die Warnsirenen sogar bis in Tel Aviv, im Zentrum des Landes, aktiv werden. Die IDF berichtete, dass bis Dienstag um 14 Uhr das Raketenabwehrsystem Iron Dome 60 der 160 aus Gaza abgefeuerten Raketen abgefangen hätte. 

Die IDF führte einige Vergeltungsschläge in Gaza durch, nachdem der Raketenbeschuss anhielt. Laut der israelischen Nachrichtenseite Walla verlegt die IDF bewaffnete Streitkräfte und Infanterieeinheiten in die Grenzregion. Darüber hinaus werden leitende Reserveoffiziere in die südlichen Kommando-Hauptquartiere gesendet. Die größte Sorge ist laut Walla, dass Terrorgruppen die Grenze durchbrechen könnten, um nahe gelegene Kommunen anzugreifen. Die IDF verteilt Streitkräfte um diese Kommunen herum, in dem Versuch, solche Angriffe im Voraus abzuschrecken. 

Der Stabschef der IDF Lt. Gen. Aviv Kochavi sagte am Dienstag: "Wir bereiten uns auf weitere Eskalationen und jedes mögliche Szenario vor."

(Von Benjamin Kerstein, The Algemeiner)

"Wieder einmal werden die Israelis mit Raketenangriffen überflutet, die das Leben von Millionen von Menschen durcheinanderbringen und stören," sagte die Sprecherin der Jewish Federation of North America, Rebecca Dinar. "Wir stehen Schulter an Schulter mit den standhaften Bürgern Israels in der ganzen Nation und senden unsere Gebete für Frieden."

Jüdische und pro-Israel Organisationen verurteilten die über 260 Raketen, die am Dienstag und Mittwoch aus Gaza nach Israel abgefeuert wurden. Ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums sagte zu JNS: "Die Vereinigten Staaten stehen in Solidarität mit Israel, während israelische Familien vor den Raketen Schutz suchen, die durch den Palästinensischen Islamischen Dschihad abgefeuert werden, der durch den Iran unterstützt wird. Die USA unterstützen Israels Recht darauf, sich zu verteidigen." Der US-Botschafter in Israel, David Friedman, twitterte: "Wir stehen in diesem kritischen Moment an der Seite unseres Freundes und Verbündeten Israel, und unterstützen Israels Recht darauf, sich selbst zu verteidigen und diesen barbarischen Angriffen ein Ende zu setzten."

Der Sondergesandte der USA für den Nahen Osten Avi Berkowitz schrieb auf Twitter: "Die USA unterstützen unseren Partner und Verbündeten in seinem Kampf gegen Terrorismus und die terroristische Gruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ). Die Regierung verurteilt die Flut von Raketen auf israelische Zivilisten scharf und beobachtet weiterhin die Situation. Es ist ganz klar, dass die Hamas und der PJD das größte Hindernis zwischen den Gazabewohnern und guter Lebensqualität ist, denn diese Gruppen geben Gewalt den Vorrang vor einer Verbesserung der Lebensbedingung für die Menschen in Gaza."

(JACKSONRICHMAN, JNS, 12. November 2019)

Mehrere Israelis wurden verletzt, einschließlich eines achtjährigen Mädchens, das in Holon zusammenbrach, als es weg lief, um Schutz zu suchen. Es wurde im kritischen Zustand in das Wolfson Krankenhaus gebracht. Außerdem wurde am Dienstag gegen 13:30 Uhr eine Fabrik in Sderot durch eine Rakete aus Gaza direkt getroffen. 

(JPost, 14. November 2019)

"Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!" (Psalm 91,1-2).

Bericht für CFI-Jerusalem,

Lonnie C. Mings

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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