11. Oktober 2021


Die Herbstfeste in Israel - Teil 2

„So sollt ihr nun am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingebracht habt, das Fest des HERRN halten, sieben Tage lang; am ersten Tag ist ein Feiertag und am achten Tag ist auch ein Feiertag. Ihr sollt aber am ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und Bachweiden, und ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem HERRN, eurem Gott. Und so sollt ihr dem HERRN das Fest halten, sieben Tage lang im Jahr. Das soll eine ewige Ordnung sein für eure [künftigen] Geschlechter, dass ihr dieses im siebten Monat feiert. Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen; alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen ...“ (3. Mose 23,39-42)

Als nächstes werden wir uns mit Sukkot (oder Laubhüttenfest) und den wichtigsten Tagen dieser Festwoche beschäftigen. Das hebräische Konstrukt des Wortes Sukkot besteht aus den Begriffen Ganzheit und Achtsamkeit, was die Einheit der Geschichte und des Erbes des jüdischen Volkes insgesamt widerspiegeln soll. Jeder Tag von Sukkot verweist gleichzeitig auf Symbole des Alten Testaments (Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Moses, Aaron und David) und auf herausragende Arten des Landes (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln), die den Überfluss manifestieren, der den hebräischen Kindern bei der Inbesitznahme von Kanaan versprochen wurde.

Die Sukkahs werden normalerweise aus Palmzweigen, Weiden, Zitronen und Myrtenzweigen gebaut. Diese sollen der Reihe nach solides Rückgrat, Demut, mitfühlende Herzen und durchdringende Augen versinnbildlichen, die in jedem Jahr, in dem dieses Festes gedacht wird, im jüdischen Bewusstsein verbleiben sollen. Insbesondere Palmzweige werden seit den Makkabäer- und Bar-Kochba-Aufständen mit dem Sieg in Verbindung gebracht und finden auch in den militärischen Konflikten der modernen Zeit Israels ihren Widerhall.

An diesem Sukkotfest zogen einige die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich, indem sie eine Sukkah errichteten, die als instabil und damit als Gefahr für die Gäste, die in der Nähe unterwegs waren, angesehen wurde. Der Konflikt zwischen denjenigen, die die Sukkah errichteten, und der Polizei führte sogar zu einer körperlichen Konfrontation.

Wenn man die Sukkah mit den Augen des Vaters betrachtet, kann man leicht erkennen, dass Er möchte, dass wir uns an die zeitliche und vergängliche Natur unseres Lebens auf der Erde erinnern. Die Sukkah malt ein lebendiges Bild für uns, und indem wir acht Tage lang dort leben und essen, werden wir an die Zerbrechlichkeit des Lebens und unsere Abhängigkeit von Gott erinnert. Wir ziehen aus unseren sicheren Häusern in das etwas wackelige Gebilde, nur um festzustellen, dass das Vertrauen in Gott der sicherste Ort ist. Es ist interessant, dass Sukkot mit dem Wechsel der Jahreszeiten zusammenfällt. Wir spüren eine gewisse Erleichterung von der Hitze und sehen das Ende des langen heißen Sommers und schnuppern die kühlere Luft und die kommende Jahreszeit. In den vergangenen Jahren hat es in unserem Land während Sukkot heftig zu regnen begonnen, was ein perfektes Bild für die Flucht in den Schutz des Herrn, unseres Felsens und Erlösers, ist, während das Dach aus Palmzweigen wie aus Eimern tropft und wir uns nach den Annehmlichkeiten unseres Zuhauses sehnen.

In einer Welt, in der Werte und Umstände ins Wanken geraten, sollten wir bedenken, dass Gott allein unsere Zuflucht ist.

„Nur auf Gott wartet still meine Seele; denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine sichere Burg; ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre; der Fels meiner Stärke, meine Zuflucht ist in Gott. Vertraue auf ihn allezeit, o Volk, schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.“ (Psalm 62,6-9)

„Bei den vielen Sorgen in meinem Herzen erquickten deine Tröstungen meine Seele.“ (Psalm 94,19)

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!“ (Psalm 91,1-2)

von Kim S. Brunson

Übersetzt mit Hilfe von www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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