„So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Heidenvölkern zurückholen, unter die sie gekommen sind, und sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land führen. Und ich werde sie im Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk machen; sie sollen alle nur einen einzigen König haben, sie sollen auch künftig nicht mehr zwei Völker bilden, noch in zwei Reiche zerteilt werden. Und sie sollen sich auch künftig nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und durch allerlei Übertretungen. Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in denen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.“ (Hesekiel 37,21–23)
Endlich sind wir zu Hause!
Im Mai begrüßten wir 60 neue Einwanderer, darunter 15 Familien, aus Belarus, Russland, Kasachstan, Turkmenistan und der Ukraine. Unter ihnen waren zehn Ehepaare, einige mit kleinen Kindern. Viele waren erst vor Kurzem in Israel angekommen, und wieder hörten wir die Worte: „Endlich sind wir zu Hause.“
Wir nahmen uns für fast jede Familie und jeden Einzelnen persönlich Zeit, hörten ihre Geschichten und erfuhren von den Herausforderungen, die der Beginn eines neuen Lebens in Israel mit sich bringt. Einige Familien sind noch immer getrennt und warten darauf, dass ihre Angehörigen nachkommen.
Die meisten der neuen Einwanderer waren tief berührt, Geschenke, Ermutigung und ein herzliches Willkommen zu erfahren – einfach deshalb, weil sie in ihre Heimat zurückgekehrt waren. Viele bewegte es besonders, einen Tanach, die hebräische Bibel, auf Hebräisch und Russisch zu erhalten. Die meisten hatten zuvor noch nie einen besessen oder auch nur in den Händen gehalten.
Ein älteres Ehepaar aus Russland, das im Januar nach Israel gekommen war, erzählte uns, wie dankbar die beiden sind, endlich zu Hause zu sein. Sie sagten, dass sie nun Frieden und Sicherheit empfinden. Ihre Tochter lebt hier, und vor Kurzem durften sie einen neugeborenen Enkel begrüßen. Wir konnten ihren Enkel mit Windeln und Kleidung beschenken. Die beiden waren tief berührt und brachten ihre aufrichtige Dankbarkeit zum Ausdruck. Sie sagten, dass unsere Unterstützung ihnen sehr viel bedeute.
Mehrere Besucher blieben viele Stunden bei uns. Wir teilten Mahlzeiten, Kaffee und Süßigkeiten miteinander und kamen ins Gespräch. Sie waren nicht nur von der Gastfreundschaft berührt, sondern auch von der Atmosphäre des Friedens, der Freude und des Angenommenseins, die sie bei uns erlebten.
Viele fragten, wie es uns möglich sei, diese Arbeit in einem so teuren Land fortzuführen. Ich erklärte ihnen: Wenn der Gott Abrahams uns hierhergerufen hat, dann sorgt Er treu sowohl für den Dienst als auch für jeden von uns persönlich.
Danke, dass Sie für dieses Projekt und für das große Anliegen der Alijah beten – der Einwanderung von Juden nach Israel. Es ist Gottes Plan. Er bringt Sein Volk in dieses Land zurück. Ihre Gebete setzen etwas frei und bringen das Reich Gottes auf der Erde voran.
Sein Reich komme! Sein Wille geschehe!
Lyailya
Projekt Offene Tore