Tiina mit Olim aus Peru

„Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun ... und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele“ (Jeremia 32,40-41).

Hunderttausende von neuen Olim haben seit 1990 das Verteilzentrum von CFI-Jerusalem durchlaufen. Viele Menschen fühlen sich in einer neuen Situation gestresst und unwohl. Manchmal gehen sie besser damit um, manchmal schlechter. Neue Dinge können unterschiedliche Gefühle auslösen. Für andere wiederum sind Veränderungen aufregend und erfrischend. Mit unserem Projekt „Offene Tore“ beginnen wir gerade eine neue Saison.

Seit etwa 35 Jahren gibt CFI-Jerusalem Kleidung an Neueinwanderer aus. Die Zahl der Besucher und Mitarbeiter hat sich im Laufe der Jahre verändert. Das Verteilzentrum war immer da, um mit Kleidung zu helfen, aber jetzt sieht es anders aus. Anstelle von Kleiderschränken gibt es jetzt Tische und Regale. Anstelle von Kleidung sehen wir nagelneue Elektrogeräte und andere Haushaltsgegenstände.

Neueinwanderer können uns einmal besuchen und erhalten unseren „Willkommenskorb“, der einige kleine persönliche Gegenstände sowie den Betrag enthält, den sie „ausgeben“ können. Der Besucher kann dann im Laden stöbern und sich das Gewünschte für sein Zuhause aussuchen.

„Plötzlich sangen wir zusammen“

Unsere Eröffnung fand Ende Oktober 2021 statt. Der Empfangsraum war voll von Gästen, die meisten von ihnen waren Neueinwanderer aus einem Aufnahmezentrum in Beerscheva. Sie hatten aus verschiedenen Ländern Alijah gemacht: Iran, Venezuela, Polen, Äthiopien, Tunesien und Indien. Unter ihnen waren auch neue Familien, die eine großzügige Spende vom CFI-Jerusalem erhielten und erst seit ein oder zwei Monaten in Israel waren. Diese Familien kamen aus Peru, Brasilien, Usbekistan, Russland, der Ukraine und auch aus Venezuela. Alle, die kamen, waren sehr dankbar und anerkennend. Im Gegenzug hörten wir ihre Alijah-Geschichten, unterhielten uns mit ihnen und sangen gemeinsam Lieder, um ihre Zeit zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Ende November hatten wir eine weitere Gruppe von Neueinwanderern aus Beerscheva zu Gast. Sie kamen wie die vorherige Gruppe mit einem gecharterten Bus nach Jerusalem. Die meisten von ihnen waren äthiopische Juden. Auch sie wurden mit guten Geschenken vom CFI-Jerusalem gesegnet. Nachdem alle bedient worden waren, spielten wir äthiopische Musik und tanzten im Empfangsbereich. Die Liebe des Herrn berührte an diesem Tag die Herzen aller. Mit Ihren Gebeten und Ihrer Unterstützung können wir mit diesem einzigartigen Projekt weiter dienen.

Tiina Danilevski
Projekt Offene Tore

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