„Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende“
(Matthäus 24,6).

Am 7. Oktober, dem 50. Jahrestag des Jom-Kippur-Krieges, drangen Hamas-Terroristen vom Gazastreifen aus nach Israel ein und entfesselten ihre Barbarei und ihr Gemetzel in Israels südlichen Gemeinden, wo sie Soldaten und Zivilisten brutal folterten und ermordeten. Etwa 240 Menschen wurden als Geiseln genommen und befinden sich im Gazastreifen in ungewisser Gefangenschaft. An diesem schrecklichen Tag begann der Raketenbeschuss um 6.30 Uhr und die Sirenen heulten fast ununterbrochen.

Über 3000 Raketen wurden an nur einem Tag auf Israel abgefeuert. Erst später an diesem Tag erfuhren wir von den Schrecken, die sich in kleinen Moschawim und Kibbuzim nahe der Grenze zum Gazastreifen abgespielt hatten. Es hat tatsächlich Wochen gedauert, bis das wahre Ausmaß und die Tragweite des Angriffs deutlich wurden. Unsere Herzen sind von Schmerz und Trauer durchdrungen.

CFI Jerusalem wurde sofort aktiv und war sich darüber im Klaren, dass wir hier sind, um Freunde des jüdischen Volkes zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten. Wir haben die Aufgabe, ganz Israel in dieser Zeit zu unterstützen und alles zu tun, was wir können, um praktische Hilfe, Trost, Freundlichkeit und Liebe in die zerbrochenen Leben und Herzen dieser Menschen zu bringen. In den letzten Wochen haben wir uns vor allem in zwei Bereichen engagiert: bei der Unterstützung der Soldaten und Armeestützpunkte und bei der Unterstützung der Hunderttausenden von vertriebenen Zivilisten, die ein schreckliches Trauma erleiden und nicht wissen, ob und wann sie in ihre Häuser zurückkehren können.

Da sich Israel im Krieg befindet, ruht natürlich der tägliche Betrieb unserer Projekte, und wir konzentrieren uns in erster Linie auf die beiden oben genannten Bedarfsbereiche. Da mehr als 350 000 Reservesoldaten zum Dienst einberufen wurden, ist der Bedarf groß, und wir erhalten von verschiedenen Armeeeinheiten ständig Listen mit Gegenständen, die die Soldaten benötigen. Die Zivilbevölkerung sowohl im Norden als auch im Süden des Landes musste fliehen und ihre Häuser evakuieren, wobei die meisten nur das mitgenommen haben, was sie anhatten. Sie benötigen auch sehr praktische Dinge, und wir tun unser Bestes, um möglichst diese Bedürfnisse zu erfüllen.

Mehrere Mitarbeiter haben uns von ihren Erfahrungen mit der Kriegshilfe berichtet und geben Ihnen damit einen guten Einblick in die Geschehnisse vor Ort in Israel und die Rolle, die CFI dabei spielt. Diese Berichte können Sie auf unserer Webseite unter www.cfri.de/projekte/notfallhilfsfond nachlesen. 

Tristan Hall
Notfallhilfsfond für Israel


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