Veröffentlichungen
Lehrartikel
Sharon Sanders - Israel blüht auf
„Der HERR baut Jerusalem … Ich habe mich Jerusalem wieder voll Erbarmen zugewandt …“ Psalm 147,2; Sacharja 1,16
Mein Mann und ich leben auf einem der „Jerusalem umringenden“ Berge. Von unserem Balkon aus blicken wir in Richtung des Tempelberges und sehen vor unserem inneren Auge das Kommende Haus Gottes, das herrlich sein und zum „Ruhm auf Erden“ gesetzt werden wird (Jesaja 62,7). In dem Vorausblicken auf dieses grandiose Bauwerk bleibt unsere Vorfreude lebendig, denn was Gott verheißen hat, wird Er auch erfüllen.
„Nach der Zerstörung des Tempels überlebten zwei Glaubenszweige: der rabbinische und der christliche, beides aus derselben jüdischen Familie. In den ersten Jahrhunderten gab es nur eine Identität, bevor zwei feste Identitäten geformt wurden. Nun heißt es „wir und sie“. Wie werden sich diese beiden Zweige jemals für die Einheit vor dem König Israels vorbereiten? Einige Rabbis behaupten, dass die Überwindung oder Heilung der Kluft zwischen Christen und Juden vor dem Kommen des Messias stattfinden muss.
Kevin Howard - Haben Sie Ihre Rüstung an?
In seinem Brief an die Epheser spricht Paulus in Kapitel 6 zu den Gläubigen über die Wichtigkeit, die ganze Waffenrüstung Gottes anzuziehen. Es ist faszinierend, dass es bei dieser Ermahnung Paulus’ nicht nur darum geht, das Schwert zu ergreifen, womit das Wort Gottes gemeint ist, sondern er sieht die gesamte Waffenrüstung Gottes als Mittel zur Verteidigung für den Gläubigen, denn auch das Schwert kann sowohl zum Angriff als auch zur Verteidigung verwendet werden. Nun, warum braucht es überhaupt diese Rüstung? Ist Gott nicht mächtig genug, um uns vor allem zu beschützen, was auf uns zu kommt? Und sogar im Tod ist Er doch der Gott der Auferstehungskraft, oder?
Wenn wir Epheser 6 weiterlesen wird es klarer, dass die Rüstung dann gebraucht wird, wenn der Krieger in uns erwacht. In den Versen 10 und 11 lesen wir: „Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels.“ Warum müssen wir denn überhaupt standhalten? Sind dazu nicht unsere Regierungen da? Was ist mit unseren Bürgermeistern und Stadträten? Was ist mit unseren Pastoren? Ist es nicht die Aufgabe des Hirten, die Herde zu beschützen?
Die Antwort ist offenbar „Nein“. Es ist wohl auch die Aufgabe jedes einzelnen Gläubigen, auch selbst gegen den Feind einen Stand einzunehmen. Wir müssen fest auf der Absoluten Wahrheit des Wortes Gottes stehen, so wie es uns über die Jahrhunderte durch unsere jüdischen Brüder, die die Schriften des Allmächtigen Gottes bewahrt haben, gegeben worden ist, und auch durch diejenigen der frühen Gemeinde, die uns die Bücher der Bibel, die viele Christen als Neues Testament kennen, hinterlassen haben. Diese Rüstung ist natürlich nicht nur ein Schild, sondern auch ein ganzes Verteidigungssystem gegen den Feind aus der Dunkelheit. Paulus spricht von dem Gürtel der Wahrheit, dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und den Füßen gestiefelt mit der Bereitschaft zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens. Schließlich müssen wir uns gegen die Attacken des Feindes verteidigen, mit dem Schild des Glaubens, dem Helm des Heils und dem Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist.
Sharon Sanders - Absolute Wahrheit
Die Seiten der Heiligen Schrift sind mit äußerster Sorgfalt, Genauigkeit und Unfehlbarkeit geschrieben, die den Wahrheitssuchenden absolute Sicherheit geben. Die Menschheit auf das Wort Gottes zu verweisen bedeutet, die Menschen inmitten globaler Versuche, das Licht der Botschaft Gottes an die Menschen jeder Rasse, jedes Stammes, jeder Kultur und Abstammung zu unterdrücken, zur Erleuchtung zu führen. Yeschuas (Jesu) oberste Warnung an Seine Nachfolger, als diese Ihn nach den Anzeichen Seines Zweiten Kommens fragten, war die vor einem charakteristischen Merkmal der Endzeit: Irreführung (Psalm 101,7). Die Wahrheit zu verstecken, vor allem um daraus für sich einen Vorteil zu ziehen, ist ein Markenzeichen der heutigen Welt. Traurigerweise sind die Fehlinformationen, die uns manchmal durch die Weltmedien vorgesetzt werden, schockierend. Die Betrügereien, die im normalen Alltag vor sich gehen, die Hinterhältigkeiten, Unehrlichkeiten, Schwindel – unter vielen anderen sichtbaren und deutlich unehrlichen Taten über die man im Fernsehen, Radio und den modernen Medien hört – sind beschämend.
Sharon Sanders - Der Mann mit dem Schreibzeug

„... in ihrer Mitte aber war ein Mann, der trug ein leinenes Gewand und hatte ein Schreibzeug an seiner Hüfte ... und er rief dem Mann zu ... und siehe, der Mann, der das leinene Gewand trug und das Schreibzeug an seiner Hüfte hatte, brachte eine Meldung ...“ (Hesekiel 9,2-3 u. 11).
Im alten Israel wurden Fakten und Informationen auf Pergament aufgeschrieben, um genau festzuhalten, was eines Tages Geschichte sein würde. Nichts konnte mehr verändert oder gelöscht werden. Jeder Strich und Punkt der Feder war heilig und wurde mit akribischer Genauigkeit nieder geschrieben. In der heutigen Welt der Berichterstattung und des Journalismus berichten immer noch Männer und Frauen – selten gekleidet in leinenem Gewand und Rechtschaffenheit darstellend – über die Welt. Jedoch ist die globale Berichterstattung vor allem im Bezug auf Israel extrem unausgewogen. Wenn Berichte veröffentlicht werden, bestätigen Ungenauigkeiten und manchmal offene Lügen das uralte Sprichwort: „Prüfe die Fakten, bevor du etwas glaubst!“ Wir leben bereits seit über 30 Jahren in Israel, und in dieser Zeit hat uns der Herr gegenüber Voreingenommenheit in den Medien, die viele Leser und Zuhörer in der heutigen Welt täuschen wollen, sensibilisiert. Wir können jetzt das „große Bild“ von einem internationalen Standpunkt aus sehen. Manchmal bekommt man den Eindruck, dass die Wahrheit zu Fall gekommen ist und dass die Menschen Mythen und Märchen sehr leicht schlucken, vor allem wenn es um Israel geht. Fehlerhafte und antisemitische Aussagen werden über Veröffentlichungen, Ausstrahlungen und über das Internet durch die Welt geschickt, von Reportern – jederzeit mit Telefonen und Computern ausgerüstet –, die sich ihre eigene Meinung bilden und diese dann weltweit veröffentlichen.
Sharon Sanders - Ein Ruf nach Reformation

„Wenn du sagen wolltest: ‚Siehe, wir haben das nicht gewusst!’ — wird nicht der, welcher die Herzen prüft, es erkennen …?“ (Sprüche 24,12). „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,40).
„Dieser Traum verfolgt mich seit Jahrzehnten. Es gibt manche Dinge, die die Zeit nicht ausradieren kann … sich der Vergangenheit zu stellen ist die einzige Möglichkeit nach vorne zu gehen … Gott, hilf uns Christen, die nichts taten um einzugreifen.“ (Zeugnis eines Christen)
Sich der Vergangenheit stellen: „Vor vielen Jahren standen mein Mann und ich vor der Schlosskirche zu Wittenberg in Deutschland, vor den Toren, an denen Martin Luther seine 95 Thesen genagelt hatte „mit Hammerschlägen, die durch ganz Europa hallten“ (Luther Gedenkstätte in Sachsen-Anhalt). Dieser Akt der Auflehnung gegen die katholische Kirche wurde zum Symbol der Reformation von Oktober 1517. Diese Reform deckte Misshandlungen durch die Römisch Katholische Kirche auf und brachte letztendlich die Errichtung vieler protestantischer/reformierter Kirchen hervor. Mark Batterson, ein Kolumnist der Christian Post und Autor des Buches „Primal: A quest for the Lost Soul of Christianity” (wörtl. a. d. Engl. – Auf der Suche nach der verlorenen Seele des Christentums) war einer der christlichen Leiter, die sich in 2008 in Wittenberg, Deutschland, versammelten um den Zustand des Christentums zu analysieren. Die Frage kam auf: „Brauchen wir eine neue Reformation?“ Seine kurze Antwort war „Ja“. Es war damals schon klar und das ist es auch heute, dass die „Kirche“ vom biblischen Pfad abgekommen ist. Ihre Behandlung des jüdischen Volkes war tragisch und sollte weder gerechtfertigt noch vergessen werden. Ich hätte mich niemals für eine Reformatorin gehalten, aber eine Reformation ist dringend nötig.
Sharon Sanders - Nationen in der Waagschale

„… Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.“ (Daniel 5,27)
„Es gibt Zeiten in der Weltgeschichte, in denen Nationen vor einer Kreuzung stehen und den falschen Weg einschlagen.“ (Anonym)
Die Herausforderung Elias an das Volk Israel auf dem Berg Karmel lautete: „Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort“ (1. Könige 18,21). „Sowohl Moses als auch Josua bezeichneten in ihren Abschiedsreden das Volk als zwischen zwei alternativen Handlungsmöglichkeiten stehend ... Moses bezeichnete die Auswahl als eine Entscheidung zwischen Gehorsam und Ungehorsam ‚... so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt‘ (Josua 24,15).“ (Dictionary of Biblical Imagery).
Ich bekomme Briefe von Menschen, die der Meinung sind, dass ihre Nationen ein Warnsignal hören sollten. „Falls es ertönen sollte, ‚hören‘ wir dann, oder sind wir, wie es Salomo beschreibt, die Braut, die tief schlafend im Bett liegt?“ (Beryl Hunter). Wer läutet die Alarmglocke und, falls sie geläutet wird, ist sie laut genug?
Sharon Sanders - Unsere Glaubensgrundlagen befestigen
„Wenn das Fundament zerstört ist, was sollen die Gerechten dann tun?“ (Psalm 11,3)
In der wissenschaftlichen Untersuchung der Grundsteine unseres christlichen Glaubens wurde etwas aufgedeckt, das wie Fäule unter der Oberfläche aussieht, und das sich über Jahrhunderte lang wegen falschem oder fehlendem Verständnis der jüdischen Wurzeln des Christentums aufbauen konnte. Was meine ich damit? Als Christen behaupten wir „Jesus ist unser Fundament!“ Ja, das ist Er, und weil Er das ist sind diese Entdeckungen genau der Grund warum wir Ihn auch als jüdischen Messias-König kennenlernen müssen, wie auch den Retter der Welt. Wie Jesus als Kind erzogen wurde, und dann als orthodoxer Jude, wirft ein neues Licht auf Seine Lehrmethoden, israelitische Redewendungen, sowie auch jüdische Traditionen, an die Er sich hielt. Er brachte der Menschheit ein Verständnis der hebräischen Verbindung zum Glauben. Ohne dieses Verständnis machen einige Dinge einfach keinen Sinn.
Sharon Sanders - Das Land der Verheißung

„Und ich werde für mein Volk Israel einen Ort bereiten und werde es einpflanzen, dass es dort bleiben und nicht mehr beunruhigt werden soll; und die Söhne der Bosheit sollen es nicht mehr verderben wie zuvor …“ (1. Chronik 17,9)
„Denn wohin soll man laufen, wenn man schon im Verheißenen Land ist?" (Claude Brown – Autor des gefeierten Buches „Manchild of the Promised Land“)
Gehört das Land wirklich den Juden?
Diese Frage wird von so vielen in der heutigen antisemitischen Welt und den Medien gestellt. Ich möchte diese Frage mit einem Zitat aus der Zusammenfassung einer in 2005 geschriebenen Dissertation beantworten, die ich in unserer privaten Bücherei entdeckt habe. Die Dissertation trägt den Titel „Das historische und legale Recht der Juden auf das Land Israel“ von Richard E. Bristol. Er gibt hier die Antwort. „Während die Bibel ausreichenden Beweis dafür liefert, vor allem für Bibel-Gläubige, wer die Rechte auf das moderne Land Israel inne hat, ist dies jedoch für die Millionen von Menschen, die die Bibel nicht als unfehlbare Wahrheit betrachten, keine Rechtfertigung für den modernen Staat Israel. Nur in der Etablierung des jüdischen Volkes als Nation und der Zurückverfolgung der jüdischen Geschichte innerhalb dem besagten Territorium liegt der einzige Weg, um ihren historischen und rechtlichen Anspruch auf das Land als einen nationalen Staat zu beweisen. Die Juden haben eine nationale Identität, wie es nach wissenschaftlicher Definition definiert ist. Sie besitzen eine historische Verbindung zu dem Land. Nach internationalem Recht, wie es vom Völkerbund, der UN, internationalen Abkommen und dem Eroberungsrecht anerkannt wird, besitzt Israel alle Rechte auf den Gazastreifen wie auch auf Judäa und Samaria, was heute als Westjordanland bezeichnet wird.“ Dies ist die Prämisse, auf der ich meine eigene Argumentation in der Verteidigung Israels aufbauen werde.
Sharon Sanders - Gottes prophetisches Senkblei

„Dennoch, fast sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust, ist der Antisemitismus immer noch eine Plage auf der Welt.“ – Eliot Engel
Auch wenn der Antisemitismus sich immer wieder im Laufe der letzten sechs Jahrzehnte manifestierte, bleibt es eine schändliche Angelegenheit – das Verfluchen des jüdischen Volkes. Gott warnte die Menschheit auf sehr klare Weise in Seinem Wort gegen diesen Fehler. „Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (1. Mose 12). Allerdings ist der christliche Antisemitismus noch schändlicher, Angesichts der Tatsache, dass „… das Gericht [] beim Haus Gottes [beginnt] …“ (1. Petrus 4,17). Wir, die den Herrn Jeschua mit ganzem Herzen lieben, sollten es besser wissen, als uns denen anzuschließen, die den obigen Vers missachten. Ich bin weit davon entfernt alle Antworten zu kennen, doch weiß ich ohne Zweifel, dass kein Antisemitismus im Herzen der Menschen von Gottes kommendem Reich zu finden sein wird.
Sharon Sanders - Geben aus Liebe

„Niemand ist jemals durch Geben arm geworden.“ —Anne Frank
Manchmal kann es vorkommen, dass wir uns verloren wie ein kleiner Kieselstein im Steinbruch der Nöte dieser Welt fühlen. Gott kann jeden in großem Maße gebrauchen. Nicht alle sind dazu berufen, „die Zelte abzubrechen“ und woanders hin zu ziehen. Aber es ist die Verantwortung aller, diejenigen zu unterstützen und zu stärken, die genau das getan haben. Sogar die kleinsten Dinge, die in Seinem Namen getan werden, sind groß in Seinen Augen. Ihr Geben und Ihre Unterstützung könnten zwischen Leben und Tod entscheiden, zwischen Hoffnung und Selbstmord, Missbrauch oder Gerechtigkeit. Viele der Anrufe, die wir entgegennehmen, sind von sehr dringlicher Natur. Wer weiß schon, ob wir nicht vielleicht nur noch ein kleines „Zeitfenster“ haben, bevor endzeitliche Ereignisse zu den Tagen führen, wenn kein Mann mehr arbeiten kann? Die Nacht rückt heran und wir brauchen Ihre Unterstützung, um unseren täglichen Dienst weiterzuführen.
Sharon Sanders - Einer Meiner Brüder
„Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich [gleich] werden ...“ (Hebräer 2,16-18).
Genau wie Seine Brüder: Wie wichtig es doch für Christen ist, die Bibel im Kontext zu lesen. Die Bedeutung hinter den Worten zu verstehen, die durch die hebräische Exegese (die Herausarbeitung der wahren Bedeutung aus der hebräischen Sprache) hervorgebracht wird und diese in Ausdrücke zu bringen, die voll verstanden und richtig bewertet werden können, ist der Schlüssel dazu, Yeshua (Jesus) zu verstehen.
Ich war schon immer von dem Wort „Brüder“ in dem Abschnitt aus Matthäus, in dem es um das zukünftige Königreich geht, wenn der Herr Yeshua auf Seinem herrlichen Thron in Jerusalem sitzen wird, fasziniert. Wir wollen uns die Zeit nehmen, um die Bedeutung des Wortes „Brüder“ zu erforschen. Als ich kürzlich in Hong Kong zusammen mit Claire Pfann, Mitgründerin des Zentrums für das Studium des frühen Christentums (heute Universität des Heiligen Landes) in Jerusalem, lehrte, verdeutlichte Claire, eine erfahrene Bibelgelehrte und Lehrerin in Jerusalem – in Übereinstimmung mit meinen eigenen Studien – dass das Wort „Brüder“ in diese Passage ein wenig falsch verstanden worden ist.
Sharon Sanders - Königreich gegen Königreich
„... Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird“ (Matthäus 24,21).
Keiner, der das innere Licht Gottes in sich trägt, hat jemals (seit dem finsteren Mittelalter) eine solche Tiefe der geistlichen Finsternis gesehen, wie sie sich heute in der Welt erhebt. Es gibt keinen Zweifel daran, dass sich die Welt im Chaos befindet und das Böse hat durch die fortgeschrittene Technologie rasant zugenommen. Es macht den Eindruck, dass Satan die Herzen und den Verstand von Massen gefangen genommen hat und nun als Geisel hält. Wenn extreme islamistische Militante, wie die ISIS oder ISIL, nicht durch die Gnade des Einen Wahren Gottes Israels das Licht von Jesus Christus sehen, wird dieser blutgierige Geist des Todes mit seiner Besessenheit jeden zu töten, der sich ihm in den Weg stellt, weiterhin die Welt belästigen. Die Parole, immer schrill und immer im Chorgeschrei, verkündet, dass alle Christen und Juden sterben müssen, wenn sie sich nicht vor Allah beugen.
Das Enthaupten von Juden und Christen durch islamistische Terroristen ist eine Form der Bestrafung für all diejenigen, die nicht zum Islam konvertieren und wird wahrscheinlich die Art der Exekution für alle sein, die in den letzten Tagen Gott und dem Herrn Jesus (Jeschua) gegenüber treu bleiben werden.
Sharon Sanders - Er beugte sich nicht!
„Und alle Knechte des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder“ (Ester 3,2).
„Und es geschah in den Tagen des Ahasveros – desselben Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Provinzen regierte“ (Ester 1,1). Im dritten Jahr seiner Regentschaft beschloss Ahasveros, den Edlen und Prinzen seiner Provinzen seinen Reichtum vorzuführen.
Ich erinnere mich noch an meine Kindheit, als unsere Familie im mittleren Westen Amerikas, im Prärie-Staat Illinois lebte, einer reichen Agrargegend mit fruchtbarem Farmland. Die meisten Farmen waren gepachtet, was bedeutete, dass fast alle Farmen in unserem Land im Besitz eines einzigen reichen Grundbesitzers aus Großbritannien waren. Mein Vater, einer der Pächter, war zusammen mit der Familie oft in das Anwesen des Landbesitzers in der Nähe von Lincoln, Illinois, eingeladen. Wir wurden eingeladen, um seine stattliche Villa und seinen Reichtum zu besichtigen. Wir trugen immer unsere schönsten Kleider und bewunderten die Blumengärten, den getrimmten Rasen und die elegant gedeckten Tische mit dem feinsten Essen. Es war wirklich ein toller Anblick.
Deshalb kann ich mir die Szene gut vorstellen, wie den Edlen des Königreiches von Ahasverus der Überfluss vor Augen geführt wurde, und sie einen kleinen Einblick in das Vermögen des Königs erhielten. Nach der öffentlichen Präsentation und dem Bankett übermittelte Mordechai, der Jude, dem König die Nachricht über den zerstörerischen Plan von zwei Eunuchen (Bigtan und Teres), den Mordechai zufällig mitbekommen hatte. Die beiden wollten den Monarchen umbringen. Nachdem der König die beiden Eunuchen konfrontiert hatte, wurden diese erhängt. König Ahasverus ernannte dann Haman, den Sohn eines Agagiters, zu seinem obersten Berater. (An dieser Stelle ist es wichtig anzumerken, dass Agagiter die Nachfahren des Königs Agag sind, dem König der Amalekiter, dem größten Antisemiten der damaligen Zeit.) (1. Samuel 15,7-9 und 32-33).
Sharon Sanders - Der Gnadenthron
„Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde ... Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade tun ... Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden ...“ (2. Mose 25,17-22).
Der Gnadenthron (Sühnedeckel) war der aus solidem Gold gefertigte Deckel auf der Bundeslade, welche eine kleine mit Gold überzogene Truhe war. Stellen Sie sich an den beiden Enden des Gnadenthrons und damit verbunden zwei Cherubim (Seraphim oder Engel) aus getriebenem Gold vor, die einander zugewandt sind. Ihre ausgestreckten Flügel überschatteten den goldenen Sühnedeckel und ihre Gesichter sahen ständig darauf herab. Sie waren Symbole für die Gegenwart der Heiligkeit des Herrn und sie waren Seine auserwählten Instrumente des Gerichts für jede sündige Annäherung an Seine Gegenwart. Als die Cherubim auf das Blut herabsahen, welches der Hohepriester Israels versprenkelte, wurde der Zorn Gottes besänftigt und sie kamen zur Ruhe. Gott redete von diesem Gnadenthron aus (2. Mose 25,22) und die Seraphim bildeten einen Thron für Gott, von dem aus Er Seine Herrschaft auf Erden ausüben würde, eine Vertretung für den Thron des Himmels zu den Zeiten des großen Tempels in Jerusalem.
Sharon Sanders - Bringt die Schriftrollen!
Charles Spurgeon sagte: „Menschen lesen die Auslegungen ihrer Denomination ... sie lesen die Auslegungen ihrer Leiter ... aber ... die göttliche Quelle aus der alle Offenbarung entspringt – diese wird zu oft außer Acht gelassen ... lesen Sie die Bücher der Bibel, dazu ermutige ich Sie ... und vor allem die Schriftrollen ...“
Zwischen den Einbänden des Buches aller Bücher liegen heilige jüdische Schriftrollen. Diese Worte Gottes, die durch die Propheten Israels gegeben wurden, waren für Shaul (Paulus) unbezahlbar wertvoll, und das sollten sie für uns Christen heute auch sein.
Diese Schriftrollen, von Gottes Hand geschrieben, drücken auf meisterhafte Art und Weise Sein Herz der Liebe und Barmherzigkeit für eine Nation aus, die dazu bestimmt ist, den Nationen das Licht zu bringen. Aus der Feder der Schreiber floss memra (im Sinne des eingegebenen Wortes Gottes ... im Griechischen „logos“). „Man nennt die ersten fünf Bücher der Bibel die Torah, was aus derselben Wurzel wie das Wort Horeh stammt, welches Vorgänger oder Eltern bedeutet ...“ (Avi Lipkin). Die Bücher der Propheten nennt man den Tenach und alles ist von dem Allmächtigen eingegeben.
Jeder jüdische Prophet schrieb jedes einzelne Wort akribisch, so wie es ihm der Heilige Geist vorgab. Heute, nach vielen Übersetzungen in viele verschiedene Sprachen, Dialekte und Mundarten, springen die Worte der Bibel regelrecht aus den Seiten in das Herz der Gläubigen in aller Welt. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass viele Christen ihre Bibeln nie zu den jüdischen „Schriftrollen“ der Bücher Jesaja, Jeremia, Joel, Amos und anderen öffnen.
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